Der Lambdasondentester v2.0

 

Sooooooo, wie bei vielen Sachen gibbet auch hier ein "Nachfolgemodell".

Hier mal der Schaltplan der überarbeiteten Version. Eigentlich gings um genau zu sein um die Anzeige. Die 10 LED´s waren mir zu wenig. War alles zu ungenau. Deshalb hat man die Schaltung einfach "verdoppelt".

Da das Sondensignal aber für 2 IC´s etwas schwach ist, musste noch ein Verstärker eingesetzt werden.

Ich habe in die Plusleitung zwischen Schraubklemme und Spannungswandler noch eine Diode zur Verpolungssicherung eingesetzt, denn ihr kennt das ja. In der Hektik passiert schnell mal n Verwechsler.

Gebraucht werden:

Bezeichnung Anzahl Conrad-Best.Nummer
IC LM 3914 2 176451
IC LM 324 1 175838
IC 7805 (Spannungsregler) 1 179205
IC-Fassung 18 Polig 2 189634
IC-Fassung 14 Polig 1 189618
Diode 1N 4001 1 162213
Spindeltrimmer 100 KOhm 1 425133
Widerstand 20 KOhm 2 420891
Widerstand 2 KOhm 1 420778
Widerstand 1 KOhm 1 418250
Kondensator 1Microfarad (Folie) 1 455318
Kondensator 100 Microfarat (ELKO) 1 472514
Kondensator 100 Nanofarat (Keramik) 1 453099
LED Rot anreihbar 9 181196
LED Gelb anreihbar 6 184446
LED Grün anreihbar 5 179574
Lochrasterplatiene 1 528196
Gehäuse Klarsicht (Blau) 1 522471
Schraubanschluss 3 Polig 1 729957

Für alle Widerstände gilt eine max. Tolleranz von 1%!

Das Werkzeug:

Lötkolben mit max. 30 Watt

Drahtabschneider (Seitenschneider tuts auch)

Multimeter

Schlitz und Kreuzschlitzschraubendreher

Lötzinn mit Flussmittel.

Entlötlitze

und event. ne Biegelehre.

 

Zum Löten.

Bitte benutzt nur sogenanntes Elektroniklot mit Flussmittel (Kolophonium). Und bitte nehmt keinen Löthonig, Lötpaste, Lötwasser oder Lötfett. Alle diese Substanzen enthalten Säuren, die die Lötkolbenspitze und die Schaltung/Bauelemente angreifen.

Die Bauteile

Die Teile mal im Überblick. Die großen IC´s sind die LED-Treiber, das kleine der Verstärker. Widerständer, Kondensatoren usw. sollte alles klar sein.

Da diese Schaltung aus dem Internet stammt, brauchte ich mir um die Bauteilanordnung keine Gedanken machen. War alles schon komplett angegeben, aber das seht ihr weiter unten.Schön zu erkennen, die 20 LED´s.

Hier sieht man die genaue Anordnung. Kann man schön "Löcher zählen"

Hier einmal die Leiterbahnseite.

Ihr könnt das Bild als Anhaltspunkt für eure Schaltung nehmen, aber achtet darauf, das ich 2 2-polige Schraubklemmen statt einer 3-poligen habe.

Für alle nochmal zum besseren Nachbau ein Bild mit der Leiterbahnführung auf einer Lochrasterplatine.

Die schwarzen Punkte sind Lötaugen, die als Leiterbahn genutzt werden, die roten wiederum welche, die zusätzlich noch den Kontakt mit den Bauteilen hestellen.

Das Bild zeigt die Leiterplatte von unten.

Fertig! Is doch n schickes Gehäuse oder? Kann man alles erkennen, und braucht keine Löcher für die LED´s bohren.

Hier sieht man nochmal das "Messkabel", das einfach zwischen Lambdasonde und Steuergerät gesteckt wird. Is nämlich alles PLUG AND PLAY.

Hier sieht man die Pinbelegung der Lambdasondenstecker. Ich fang mal oben an....

Sondenheizung +

Sondenheizung -

Sondensignal Masse

Sondensignal + (geht zu Steuergerät)

Die Teilenummern der Stecker lauten (M) 357972764K und (W) 357972754J.

Zusätzlich braucht ihr noch je 4 Kontakte.

Die Kabel werden koplett von einem Stecker zu anderen durchgeschleift, einzig das Sondensignal (ganz unten im Bild) wird nochmal abgegriffen und zur Auswerteelktronik geleitet.

Hier hab ich euch mal die Lambdawerte mit Sondenspannung Gemischwerte und dazu passender LED-Farbe augeschrieben.

Lambdawert Gemisch 1: X Sondenspannung LED-Farbe
1,185 17,46 50 mV ROT
1,150 16,91 100 mV ROT
1,120 16,43 150 mV ROT
1,090 15,98 200 mV ROT
1,070 15,63 250 mV ROT
1,050 15,45 300 mV ROT
1,035 15,27 350 mV ROT
1,025 15,02 400 mV ROT
1,015 14,90 450 mV GELB
1,000 14,81 500 mV GELB
0,995 14,67 550 mV GELB
0,990 14,49 600 mV GRÜN
0,985 14,41 650 mV GRÜN
0,980 14,36 700 mV GRÜN
0,970 14,22 750 mV GRÜN
0,930 13,72 800 mV GRÜN
0,900 13,23 850 mV GELB
0,840 12,31 900 mV GELB
0,780 11,49 950 mV GELB
0,750 11,02 1000 mV ROT

 

 

Alle Angaben ohne Gewähr.